Die zehntausend Türen

Die zehntausend Türen

GesponsertWerbung Festa Verlag
Die zehntausend Türen
Autor
Harrow, Alix E.
Verlag
Festa Verlag
Seiten
576
Bewertung
3.3

Inhalt

January lebt als Mündel bei Mr. Locke in einem großen Herrenhaus, während ihr Vater auf Reisen ist um neue Kuriositäten für Mr. Locke zu finden.
Doch sie fühlt sie sich völlig fehl am Platz und würde am liebsten ihren Vater begleiten. Als sie eines Tages ein sonderbares Buch über Türen in fremde Welten findet, fällt es ihr immer schwerer, das stille Kind zu bleiben, dass immer artig tut was man ihr sagt.
Und je weiter die Geschichte im Buch voran geht, desto weiter schreitet auch ihre eigene Geschichte weiter.

Meine Meinung

Das erste was man von “Die zehntausend Türen” mitbekommt, ist die wunderschön malerische und poetische Schreibweise, bei der man direkt das Gefühl hat, hier könnte etwas Besonderes auf einen zukommen.
Leider hat sich dieses Gefühl in meinem Fall nicht bewahrheitet.

Der Schreibstil ist zwar durchweg wirklich sehr schön aber die Story selbst hat es mir ziemlich schwer gemacht.
In der ersten Hälfte des Buches hatte ich das Gefühl, die Story geht überhaupt nicht los sondern redet eigentlich nur drumherum ohne einen roten Faden zu haben.
Ich fand es leider dann so langweilig, dass es mich lange nicht packen konnte.

Auch kamen dann immer die Abschnitte, in der die Protagonistin in dem gefundenen Buch liest, welches aber anfangs noch langweiliger war, als die eigentliche Geschichte. Und so wurde ich jedes Mal wieder rausgeworfen, wenn ich dachte, jetzt könnte es spannend werden.
Die zweite Hälfte des Buches wird langsam besser. Während sich die eigentliche Geschichte und die Geschichte des Buches immer mehr annähern, wird es auch spannender.
Allerdings war ich bis dahin schon so genervt von dem Ganzen, dass es mich trotzdem nicht mehr packen konnte, auch wenn ich es zum Ende hin schon sehr interessant fand.

Das Ende konnte noch ein wenig rausholen, so dass es einen Stern mehr gibt aber ich muss ehrlich sagen, dass dieses Buch so nicht mein Fall war.
Besonders zu Anfang hatte ich das Gefühl, dass man ein wenig zwischen den Zeilen lesen muss um rein zu kommen und wäre der Part mit dem Buch in dem sie liest anders gelöst worden, hätte ich bestimmt sehr viel früher hinein gefunden.

Fazit

“Die zehntausend Türen” konnte mich leider nicht genug überzeugen. Auch wenn es zum Ende hin wirklich interessant wird und der Schreibstil sehr schön und poetisch ist, war der Anfang für mich viel zu langweilig und hat mich durch die Art des Aufbaus, immer wieder aus der Story geschmissen.
Ich war zeitweise einfach nur genervt.
Zum Glück wurde es zum Ende hin immer besser, auch wenn ich es nicht mehr ganz so genießen konnte.

ganz nett

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Die zehntausend Türen
Schreibstil
Charaktere
Plot
Ende
Leser Rezensionen0 Bewertungen
Positiv
Ein sehr schöner Schreibstil
Negativ
Anfangs sehr langweilig
Es dauert zu lang bis die Story los geht
3.3